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Chronik des “Gasthof Weischlitz  Er fügt sich von alters her traditionsbewusst in  das dörfliche Leben ein.  Hier versammelten sich  die Gemeindeältesten, um über das Wohl und  Wehe des dörflichen Lebens zu beschließen, hier  kam die Jugend zum frohen Tanz zusammen, hier  tranken die männlichen Bewohner nach des Tages  Arbeit ein erquickendes Bier, sprachen über die  Geschehnisse draußen in der Welt und hörten  wohl auch den Erzählungen eines weitgereisten  Fremden zu, der im Gasthaus um Nachtquartier  nachgesucht hatte. Aus geschichtlichen  Dokumenten ist zu ersehen, dass bereits zur  
zur Zeit Napoleons 1813 russische Kosaken in diesem Gasthof ihr Lager hatten. Daraus wurde dem  Gasthof der Name „Zum Russenlager“ gegeben.  Diesen Namen trug das Gasthaus noch bis Anfang des 20 .Jahrhunderts. Urkundlich nachgewiesen ist  1896 die Besitzerin Frau Amelie verwitwete Roth. Das Gasthaus verfügte zur damaligen Zeit über einen  Saal, sowie einen Pferde und einen Kuhstall. 1905 übernahmen die Rothschen Erben das Anwesen. Diese Nachlassverwalter ersetzten die  Holztreppe im Inneren des Hauses durch eine massive Steintreppe. Weiterhin ließen sie den Saal  vergrößern, um so Sitzplätze zu schaffen. Dieser Saal verfügte dadurch über eine Kapazität von ca.  250 Personen. Aus diesem Grund erging vom damaligen Ortsrat die Auflage, einen Notausgang  anzubringen. Diese Auflage wurde durch eine Treppe, die in den Hof führte erfüllt. Baumeister war der  ortsansässige Arno Steinhäuser.  1909 wurde im Gasthofgrundstück eine Kegelbahn errichtet. Aus Unterlagen ist zu erfahren, dass 1919  Herr Hugo Valtin das Anwesen käuflich erwarb und ihm die Gewerbeerlaubnis zum Führen eines  Gasthauses mit Fleischerei erteilt wurde. Unter den Ortsansässigen wurde Hugo Valtin  nur Drossel  genannt. So kam es auch im Jahre 1920 zum Zusammenschluss der beiden Vereine“ Vorwärts“ und „Gut  Heil“ zum Allgemeinen Turnverein Weischlitz e. V. Unter dem Besitzer Hugo Valtin wurde 1928 das 100  jährige Bestehen des Gasthof Weischlitz gefeiert.  Nachdem das Ehepaar Valtin das Gewerbe altersbedingt aufgeben musste, verpachtet es deren Tochter  Frau Hildegard Seidel an das Ehepaar Hagemüller, diese führten das Haus von 1949-1966. Und wie es im Vogtland so üblich ist bekam auch Fritz Hagenmüller von den Bewohnern seinen Spitznamen “Igelitt“   Fritz Hagemüller trug früher Schuhe und auch eine Schürze aus dem damals oft verwendeten  Kunststoff. Und noch heute ist es  für viele ein Begriff wenn es heißt wir gehen zum  „Igelitt“.  Im Jahre 1952 wurde das Lichtspieltheater Weischlitz aus dem Grundstück des Besitzers Albert Bäss  entfernt und in den Saal des Gasthofes verlegt. Dort fanden über viele Jahre Kinovorführungen statt,  was manch älteren Dorfbewohnern noch gut in Erinnerung sein dürfte. In den 70 Jahren wurde der  Saal.-und Kegelbahnbetrieb wegen Baufälligkeit eingestellt.  Nach einem kurzen Pächterwechsel stand das Gebäude für 3 Jahre leer. Seit 1973 ist es im Besitz  unserer Familie. Auch wir sind seit nunmehr über 40 Jahren bemüht  angenehme Gastlichkeit sowie eine  gute vogtländische Küche zu bieten, deren Rezepte zum Teil mündlich überliefert sind. 
Chronik
Gasthof Weischlitz
Alte Furth 1 08538 Weischlitz
Tel.: (037436) 22 38
In ländlicher Umgebung und dennoch nah zur Autobahn